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Das Museum besteht zur Zeit aus einem restaurierten Westwallbunker "Gruppenunterstand Regelbau 501".

 

Der Bunker wurde im Frühjahr 1940 gebaut. Die Regelbauten der 500er Serie wurden erst nach September 1939 gebaut.

 

Der Bunker war Bestandteil einer dem eigentlichen Westwall vorgeschobenen Riegelstellung, dem sogen. "Orscholz-Riegel".

Dieser verlief von der Mosel im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Luxemburg zur Saar bei Orscholz.

 

Der Bunker mit der Wehrmachtshausnummer R 53 wurde genutzt als:

    - Gefechtsstand

    - Luftschutzraum für die Zivilbevölkerung

    - Vorübergehende Unterkunft für eine ausgebombte Familie nach dem Krieg

 

Die Granateinschläge in der Außenwand zeugen von den harten Kämpfen in der Saar-Mosel-Region in den Jahren 1944/45, bei denen der Ort Sinz fast vollständig zerstört worden ist.